Zur Navigation springen | Zum Inhalt springen
Schrift: größer | kleiner | Druckansicht
Suche
Erweiterte Suche
Rheinland-Pfalz Logo
  • Wir über uns
  • Aufgaben
  • Projekte
  • Aktuell
  • Service
  • Links
  • Was ist neu
  • Sitemap
  • Kontakt
  • Impressum
  • Login
Blick auf Mainz vom Wiesbadener Rheinufer
Startseite  >  Wie wird Radon in der Bodenluft gemessen?

Wie wird Radon in der Bodenluft gemessen?

Für die Messung der Radonkonzentration im Boden gibt es unterschiedliche Methoden. Bei der bisher üblichen Methode wird eine einen Meter lange Bohrsonde in den Boden getrieben, mit der die Bodenluft abgesaugt wird. Die Radonkonzentration in dieser Luft wird dann mit speziellen Geräten gemessen. Diese Messungen sind wegen des benötigten Fachpersonals nicht billig. Die Messergebnisse stellen eine Momentaufnahme der Radonkonzentration in der Bodenluft dar.

Eine preiswerte Methode wurde vom Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz entwickelt. Zuerst wird mit einem handelsüblichen Erdbohrer ein 1 Meter tiefes Loch mit einem Durchmesser von 5 cm ins Erdreich gebohrt. Anschließend wird ein spezielles Radon-Dosimeter in diese Bohrung eingebracht und dort bis zu 6 Wochen exponiert. Um das Radon-Dosimeter leichter bergen zu können, wird es zuvor in einen unten offenen Schutzbehälter eingebracht, der an einem Edelstahlseil in das Bohrloch abgelassen wird. Das obere Ende des Edelstahlseils ragt über die Bodenoberfläche hinaus. Das Bohrloch wird für den Zeitraum der Exposition wieder vollständig mit Erdreich verfüllt. Am Ende der Expositionszeit wird das Radon-Dosimeter wieder ausgegraben und zur Auswertung eingeschickt. Es können Radonkonzentrationen in der Bodenluft von bis zu 100 kBqm-3 gemessen werden, bei kürzeren Expositionsdauern auch entsprechend höhere.

Die Vorteile dieser Methode sind:

  • geringe Kosten von etwa 30 € je Dosimeter
  • lange Messdauer
  • mehrere Messungen gleichzeitig möglich.

zurück zum Fragenkatalog