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Blick auf Mainz vom Wiesbadener Rheinufer
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Landesamt präsentiert Filmbeitrag zum Biber

dpa/lrs & Pka. Wer weiß schon, dass der Biber am Bauch bis zu 23.000 Haare pro Quadratzentimeter hat, dass sein schuppiger Schwanz auch als Fettspeicher dient und seine Zähne ewig wachsen? Mit diesen und anderen Informationen rund um den seltenen Nager wartet ein Film auf, den das Landesamt und der Offene Kanal-TV Ludwigshafen in Fischbach bei Dahn vorstellten.

Der Biber -  ein Tier, das im Land allmählich wieder Fuß fasst
Er informiert über das Artenschutzprojekt Biber in Rheinland-Pfalz und über die Lebensgewohnheiten des Tieres, das im Land allmählich wieder Fuß fasst. Realisiert wurde das etwa zehnminütige Gemeinschaftswerk, das an Schulen verteilt werden soll, von Jugendlichen, die bei den beiden Organisationen ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) ableisten.

Das größte Nagetier Europas war in Rheinland-Pfalz lange von der Bildfläche verschwunden. Nach Auswilderungen wird es im Land wieder heimisch. Inzwischen gebe es 20 bis 25 Standorte im Land, erläuterten die Experten des Biberzentrums Rheinland-Pfalz.

Bei dem Filmprojekt, an dem auch das Biberzentrum mitwirkte, lieferte das Landesamt den fachlichen Hintergrund zu den Tieren, während der Offene Kanal für das technische Knowhow sorgte. Nach einem Film über die Wildkatze im Vorjahr wird ein weiterer Filmbeitrag über die Saatkrähe bis zur Jahresmitte folgen. Der Offene Kanal wird den Biber-Film etwa 300-mal kopieren und über das Bildungsministerium an die Schulen verteilen. Er kann auch auf der Homepage des Offenen Kanals heruntergeladen werden.

Ansprechpartner in Sachen Biber in Rheinland-Pfalz ist der Biologe Ludwig Simon; Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht; Tel: 06131 60 33 1434.