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Blick auf Mainz vom Wiesbadener Rheinufer
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www.Rheinguetestation.de

heißt die neue Internetseite

Die Rheingütestation (RGS) an der Wormser Nibelungenbrücke wird auf Grundlage einer Ländervereinbarung als Gemeinschaftsprojekt der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg betrieben. Sie wurde im Jahr 1995 offiziell in Betrieb genommen. Eine eigene Internetseite bietet seit heute die Möglichkeit, Messdaten aufzurufen und damit aktuelle Informationen über die Qualität des Rheinwassers an der Wormser Rheinbrücke zu erhalten.

Die 3 Präsidenten geben den Internetauftritt frei.

Die vom Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz für die 3 Länder betriebene Station ist Messstelle im Messnetz der internationalen Rheinschutzkommission (IKSR) und zugleich rheinland-pfälzische Überblicksmessstelle nach den Anforderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL). Seit 1995 werden hier bei Rheinkilometer 443,3 kontinuierlich Wasserqualitätsdaten erhoben und Entwicklungstendenzen verfolgt. Wesentliche Aufgabe der Station ist auch die Erkennung und Verfolgung von Schadstoffeinträgen aus dem Ballungsraum Rhein-Neckar. Zu diesem Zweck wird ein chemisches Screeningverfahren betrieben; daneben erkennen Biotests die möglichen Auswirkungen von unerlaubten oder unfallbedingten Einleitungen.

"Über zwei Jahrzehnte nach dem Großbrand auf dem Gelände von Sandoz, wo mit dem Löschwasser große Mengen Pflanzenschutzmittel in den Rhein gelangten, geht es dem Rhein heute wieder gut", betonte Dr. Stefan Hill, Präsident des rheinland-pfälzischen Landesamtes für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht. Schließlich sei der Rhein nicht nur Wasserstraße und Energiequelle, sondern auch Trinkwasserlieferant zahlreicher Kommunen am Rhein.

"Seit vielen Jahren arbeiten die drei benachbarten Landesumweltämter in den unterschiedlichsten Bereichen sehr erfolgreich zusammen", erläuterten die Präsidentin Margareta Barth von der baden-württembergischen Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz sowie ihr hessischer Kollege Dr. Thomas Schmid vom Landesamt für Umwelt und Geologie unisono. Ein aktuelles Ergebnis dieser Kooperation ist die neue Webseite, die die Untersuchungsstation erstmals eigenständig ins Internet bringt und dadurch verschiedene chemisch-physikalische Parameter an den vier Probenahmestellen der Rheinbrücke tagesaktuell abrufbar macht.

Mit besonderer Freude gaben die drei Präsidenten der Landesumweltämter heute die Internetseite www.Rheinguetestation.de frei. Dargestellt werden die Ergebnisse aus der Rund-um-die-Uhr-Überwachung der Messstation am Wormser Rheinufer.

Bereits Ende Mai dieses Jahres konnte die am Mainzer Rheinufer gelegene Rheinwasseruntersuchungsstation (RUSt) mit ihrem eigenen Internetauftritt (http://www.rheinwasseruntersuchungsstation.de/) aufwarten.