Abschätzung des Gefährdungspotenzials in Rheinland-Pfalz durch PAK in kontminierten Ufersedimenten am Beispiel der Mosel: Unterscheidung von anthropogenen und geogenen PAK
Vorhaben zur Klärung der Herkunft, der Verbreitung der mit PAK kontminierten Sedimente an der Mosel
- Laufzeit:
Mai 2004 - April 2007
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Projektbeteiligte:
- Prof. Dr. Hofmann (Universität Wien) als Leiter;
- Frau Dipl.-Geol. Pies (Universität Mainz)
- Herr Dr. Schmiedel (Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht)
- Herr Dipl. Ing. Fickus (Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht)
- Herr Dr. Ternes (Bundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz)
- UFORDAT-Nummer:
Diese wurde noch nicht vergeben.
- Beschreibung des Forschungsvorhabens:
Das Vorhaben soll die Herkunft , Verbreitung sowie das Gefährdungspotenzial der mit PAK kontminierten Sedimente an der Mosel klären. Mit Hilfe von Einzelsubstanzen wie Perylen und alkylierten PAK, sowie sedimentologischen Untesuchungen soll eine Unterscheidung von anthropogenen und geogenen PAK im Sinne von typischen "chemischen Fingerabdrücken" getroffen werden. In Laborversuchen soll die Mobilität der organischen Kontaminanten (PAK) abgeschätzt werden. Hierdurch soll bewertet werden, ob von den Sedimenten eine Gefährdung für die Umwelt ausgeht (Pfad Boden-Grundwasser, Pfad Boden-Mensch). Bisher müssen die PAK-belasteten Sedimente an der Mosel im Normalfall als Sonderabfall eingestuft werden. Dieses Projekt soll die aufwendige und kostenintensive Einzelfallprüfung für den Gesamtraum der belasteten Moselsedimente ersetzen und prüfen, wie die Moselsedimente bei Baumaßnahmen kostengünstig verwertet werden können.
- Kosten des Forschugsvorhabens:
Gesamtkosten: 327.403 € (ohne 16% Umsatzsteuer);
davon Eigenanteil der Universität Mainz: 88.603 € (ohne 16% Umsatzsteuer).
Der Rest von 238.800 € (ohne 16% Umsatzsteuer) wird vom Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz finanziert.
- Veröffentlichungen:
Zum jetzigen Zeitpunkt liegen noch keine Veröffentlichungen vor.