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Blick auf Mainz vom Wiesbadener Rheinufer
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Nachhaltiger vorbeugender Hochwasserschutz durch schonende Flächenbewirtschaftung und die Wiederherstellung von Bach- und Flußauen

Anpasssung von exemplarisch erarbeiteten Methoden und Modellen zur Fernerkundung und Bewertung der Disposition von land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen für eine bundesweite Verwendung

  • Laufzeit:
    2004 - 2005
  • Projektbeteiligte:
    • Herr Linnenweber, Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht, Mainz als Leiter
    • Dr. Worreschk, LAWA als Obmann Dr. Ernstberger, Büro für Umweltbewertung und Geoökologie, Gießen
  • LAWA -Nummer:
    O 8.03, Förderprogramm 2004f
  • Beschreibung des Forschungsvorhabens:
    Die im Rahmen des rheinland-pfälzischen EU-IRMA-Projektes exemplarisch erarbeiteten Methoden und Modelle zur Fernerkundung und Bewertung der Disposition von land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen bezüglich Abflussbildung und Erosion sowie des Wasserrückhaltes in Gewässerauen, sollen für eine bundesweite Verwendung angepasst werden. Die Entwicklung und Anwendung bodenschonender Bewirtschaftungsverfahren soll bundesweit recherchiert und die vorhandenen Erfahrungen bezüglich einer breiten Anwendung bewertet werden. Hochwasserereignisse werden wesentlich von den Flächennutzungen im Einzugsgebiet und deren Anpassung an die physikalischen und hydroökologischen Eigenschaften der Flächen geprägt. Neben dem technischen Hochwasserschutz muss Hochwassermanagement im Sinne einer nachhaltigen Wasserwirtschaft sowohl auf den Flächen, als auch im weitverzweigten Gewässernetz im gesamten Flussgebiet ansetzen. Die beim Hochwassermanagement wichtigen Aspekte der Vorsorge und der Nachhaltigkeit können durch eine breite Anwendung bodenschonender Bewirtschaftung sowie durch Gewässer- und Auenrenaturierung verbessert werden. Gleichzeitig kann die Bodenerosion von landwirtschaftlichen Flächen deutlich verringert werden. An diesem Projekt sind alle Bundesländer beteiligt und stellen Daten zur Verfügung.
  • Kosten: Gesamtkosten: 90.000 €;
    LAWA Mittel: 60.000 €;
    Rheinland-Pfalz: 30.000 €
  • Veröffentlichungen:
    bisher keine