Pflege- und Entwicklungsplanung
Pflege- und Entwicklungspläne (PEP) werden für Naturschutzgebiete und gleichwertige Gebiete erstellt.Der PEP für das NSG Biggequellen beinhaltet z.B. den Erhalt der wertvollen Zwischenmoor-Verlandungszonen. Hier muss regelmäßig die Schließe an den unbewirtschafteten Fischteichen kontrolliert werden, damit der Wasserstand gleichbleibend ist. |
Unter der Bezeichnung Pflege- und Entwicklungsplanung (PEP) wurden im Zeitraum zwischen 1981 und 2003 unterschiedlich umfangreiche Zielkonzeptionen und Entwicklungskonzepte für ausgewiesene Naturschutzgebiete und weitere naturschutzfachliche Zielgebiete erarbeitet. Kurz nachdem die ersten PEP fertig waren, wurde auch die Biotopbetreuung ins Leben gerufen, wodurch es möglich wurde, die Planungen zeitnah und fachlich begleitet umzusetzen.
Heute werden die weiteren Ziel- und Maßnahmenplanungen in Naturschutzgebieten nicht mehr in analogen PEP, sondern in Datenbanken für konkrete Maßnahmenflächen (MAus; LANIS) auf andere Weise fortgeführt. Viele Naturschutzgebiete liegen in Natura 2000-Gebieten, hier gehen die Zielsetzungen der vorhandenen PEP in die neuen Managementpläne ein, wobei die älteren PEP auch im Hinblick auf Veränderungen der Schutzgüter im Vergleich zum jetzigen Zustand eine wichtige Grundlage bilden.
PEP gibt es in Rheinland-Pfalz für den größten Teil der ausgewiesenen Naturschutzgebiete und für ca. 140 weitere schutzwürdige Gebiete (Übersichtstabelle und Liste der PEP siehe nebenstehenden Downloadbereich). Die Pflege- und Entwicklungspläne liegen im LUWG als analoge Texte und Karten vor. Ausleihexemplare oder Kopien können beim LUWG bezogen werden, wobei die Texte einiger PEP auch als pdf-Datei erhältlich sind (vgl. Ansprechpartner).
Weitere Informationen:
Ihre Ansprechpartner:
| für PEP- Inhalte: | Regina Horn |
| für den Bezug von PEP: | Erika Braun |


