Pflege- und Entwicklungsplanung
Pflege- und Entwicklungspläne (PEP) werden für Naturschutzgebiete und gleichwertige Gebiete erstellt.Der PEP für das NSG Biggequellen beinhaltet z.B. den Erhalt der wertvollen Zwischenmoor-Verlandungszonen. Hier muss regelmäßig die Schließe an den unbewirtschafteten Fischteichen kontrolliert werden, damit der Wasserstand gleichbleibend ist. |
PEP dokumentieren den Zustand der Schutzgüter und schaffen eine fachlich fundierte, auf das jeweilige Gebiet zugeschnittene Handlungsgrundlage für deren Erhalt und weitere Entwicklung. Sie richten sich an die Naturschutzbehörden und an die mit der Umsetzung beauftragten Organisationen und Personen. PEP sind ebenso eine Orientierungshilfe für alle Landnutzer in den Gebieten und für deren Nutzungsplanungen; so werden sie z.B. bei der Forsteinrichtung herangezogen.
Kurz nachdem die ersten Pläne fertig waren, wurde auch die Biotopbetreuung ins Leben gerufen, wodurch es möglich wurde, die Planungen zeitnah und fachlich begleitet umzusetzen. In Zukunft werden die aktuellen Ziel- und Maßnahmenplanungen für Schutzgebiete nicht mehr in analogen Texten, sondern zusammen mit den Umsetzungsdaten in der Datenbank für die Betreuung landespflegerischer Raumeinheiten (BRE) vorgehalten und fortgeführt.
Weitere Beiträge:
- Inhalte und Darstellung der Pflege- und Entwicklungspläne
- Zielfestlegung und Maßnahmenvorschläge
- Details zur PEP-Erstellung
- Details zur Biotopbetreuung
- Details zur PAULa-Beratung
Ihre Ansprechpartner:
| für PEP- Inhalte und -Statistiken: | Regina Horn |
| für den Bezug von PEP: | Erika Braun |


