Naturschutzgroßprojekte als Plattformen regionalen Handelns
Bewährtes aufgreifen und durch Neues ergänzenNaturschutzgroßprojekte finden immer in Regionen statt, die gewachsene und häufig bewährte Strukturen besitzen. Gerade in den Bereichen der Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft und anderer Nutzungen gibt es tradierte Erfahrungen und aktuelle Kenntnisse zur Bewirtschaftung der Landschaft. Mit ihrer Zielsetzung treten Naturschutzgroßprojekte als neuer Akteur hinzu. Um hierbei ein konstruktives Miteinander aller Akteure entstehen zu lassen, wird bereits im Vorfeld ausreichend Raum für Information und Kommunikation geboten.
Begleitung
Erste Konzepte eines Naturschutzgroßprojektes ändern sich während dieser Vorphase häufig. In gegenseitigem Verständnis für die wirtschaftlichen Anforderungen der Projektregion und die naturschutzfachlichen Erfordernisse werden Lösungswege ausgelotet und danach realisiert. Wir begleiten diese Prozesse und bringen überregionale Naturschutzziele ein.
Zusammenwachsen durch gute Erfahrungen
In der Praxis wird jedes Naturschutzgroßprojekt durch eine Arbeitsgruppe bzw. einen Projektbeirat begleitet. Ergänzend zu den Projektbüros bzw. Geschäftsführungen dienen diese Gremien als Plattformen zur Information, Beteiligung, Qualifizierung und Akzeptanzförderung. Wie die Erfahrungen zeigen, "wächst" gerade in diesen Gruppen das betreffende Projekt "zusammen". Wir unterstützen diese Prozesse und bringen hier Erfahrungen und die Daten unseres Hauses ein.
Voneinander und von der Natur lernen
Kernpunkt unseres Engagements in Naturschutzgroßprojekten ist jedoch die Erfahrung und Kreativität der regionalen Akteure bei der Entwicklung von Chancen für eine naturverträgliche Nutzung der Landschaft. Naturschutzgroßprojekte dienen allen Beteiligten als Lernorte, machen Mut, liefern Anregungen und bieten die Möglichkeit "über den Tellerrand hinauszuschauen" und so zu einem zukunftsfähigen Umgang mit unserer Kulturlandschaft beizutragen.
Ihr Ansprechpartner: Ulrich Jäger


