Artenschutzprojekte
Artenschutzprojekte (ASP) liefern Grundlagen zum Schutz besonders gefährdeter Arten. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Biodiversität.Die bisherigen und laufenden Artenschutzprojekte sind in der folgenden
Tabelle aufgeführt.
Sonstige Projekte:
Schutz, Bestimmung und Erfassung der Flusskrebse in Rheinland-Pfalz
Wegen ihres Wohlgeschmacks und dem geringen Fangaufwand waren Krebse sehr begehrte Handelsobjekte. Viele Gewässer- und Ortsnamen zeugen noch heute von den ehemals weit verbreiteten und kulinarisch geschätzten Tieren. Ihr ehemals riesiges Vorkommen ist in den letzten 130 Jahren - zumindest was die heimischen Arten anbelangt – in Mitteleuropa fast erloschen.
Mit der Einschleppung amerikanischer Krebse gelangte zusätzlich eine für die ortsansässigen Krebse tödlich verlaufende Infektionskrankheit nach Europa. Amerikanische Krebse haben einen Schutzmechanismus gegen eindringliche Pilzsporen entwickelt; sie können daher den Erreger der Krankheit in sich tragen, aber selbst nicht erkranken.
Die 20-seitige
Broschüre "Flusskrebse in Rheinland-Pfalz" informiert über
- die Möglichkeiten zum Schutz einheimischer Krebse
- das Fangverbot von Edel- und Steinkrebsen
- zu beachtende Rechtsvorschriften, beispielsweise das Bundesnaturschutzgesetz,
- die wesentlichen Merkmale zur Bestimmung der Krebse.
Ein in der Broschüre enthaltener
Bestimmungsschlüssel ermöglicht es, die verschiedenen Arten zu erkennen und zu unterscheiden. Daneben soll ein
Meldebogen weitere Rückschlüsse über die Verbreitung von Flusskrebsen in Rheinland-Pfalz geben.
Ihr Ansprechpartner zu Flusskrebsen: Herbert Kiewitz
Ihre Ansprechpartner zu Artenschutzprojekten: Ludwig Simon und Herbert Kiewitz



