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Strahlenschutz

Radioaktive Stoffe entstehen bei der Nutzung von Kernenergie; sie sind aber auch in der Natur vorhanden.

In Natur und Umwelt sind natürliche radioaktive Stoffe vorhanden. Aber auch in Medizin, Forschung und Industrie wird mit künstlicher Radioaktivität und  ionisierender Strahlung gearbeitet.

Zum Schutz vor Gefahren, die von ionisierenden Strahlen ausgehen, sind  gesetzliche Regelungen geschaffen worden, deren Einhaltung überwacht werden muss.

Messstation

Das Landesamt führt Messungen an Arbeitsplätzen, in der allgemeinen Umwelt, in der Umgebung von Kernkraftwerken, an medizinischen und technischen Einrichtungen durch.

Die Messungen erfolgen in eigenen Labors oder mit speziellen Messgeräten und Messfahrzeugen vor Ort sowie mit  Messstationen in der Nähe von Kernkraftwerken. Unsere Messeinrichtungen gestatten die Analyse von zahlreichen a-, b- und g-Strahlern in den unterschiedlichsten Probenarten. Für die Prüfung von Röntgeneinrichtungen und genehmigungsbedürftigen Anlagen nach Strahlenschutzverordnung verfügt das Landesamt über zugelassene Sachverständige.

Wir unterstützen andere Behörden, insbesondere die Gewerbeaufsicht in Rheinland-Pfalz, mit Messungen, Beratung und durch Begutachtung von Sachverhalten bei Genehmigungsverfahren und Zwischenfällen.

Zur Information und Beratung über das Thema Radon wurde im Juli 2005 die Radon-Informationsstelle Rheinland-Pfalz eingerichtet.

Radioaktive Abfälle werden, soweit keine Freigabe erfolgt, in der Landessammelstelle des Landes Rheinland-Pfalz so lange gelagert, bis entweder die Radioaktivität so weit abgeklungen ist, dass eine gefahrlose Verwertung bzw. Entsorgung der Stoffe möglich ist oder die Abfälle in ein Bundesendlager abgegeben werden können.

mobile MessungZu den wechselnden Schwerpunkten der jüngeren Vergangenheit gehören Gutachten und Messungen beim Rückbau der Urananlage Ellweiler sowie des Kerkraftwerks Mülheim-Kärlich, Gutachten zur Entsorgung radioaktiver Abfälle, Radon in Wasserwerken sowie die Messung und Bergung von Funden vagabundierender radioaktiver Materialien auf Schrottplätzen, in Müllverbrennungsanlagen und in Wohnungen.

Für die Katastrophenschutzvorsorge sind wir mit Messfahrzeugen und einem mobilen Strahlenschutzlabor tätig sowie in die Fachberatung der Katastrophenschutzleitung eingebunden.

Falls Sie Strahlenschutzthemen vermissen, versuchen Sie es doch einmal bei den Kolleginnen und Kollegen vom

  • Messinstitut/Zentrallabor
  •  Landesuntersuchungsamt  oder von der
  •  Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt Speyer.