Bodenzustandsberichte
Als erste Grundvoraussetzung für einen effektiven und zielgerichteten Bodenschutz sind möglichst umfangreiche und lückenlose Informationen über den Ist-Zustand der Böden erforderlich. Hieraus sind quasi-natürliche Wertebereiche der Bodeninhaltsstoffe abzuleiten und gegebenenfalls auf Gegenmaßnahmen hinzuwirken.Mit den Bodenzustandserhebungen in Form von Bodenzustandsberichten erfolgt eine landesweite Erfassung, d. h. eine Beschreibung und Beurteilung des aktuellen Bodenzustandes.
Unter der Projektleitung des LUWG führt das Landesamt für Geologie und Bergbau (LGB) im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung (MWKEL) flächenhafte Untersuchungen zur stofflichen Beschaffenheit der Böden durch. Zu den gemeinsam mit dem LGB festgelegten Aufgaben zählen die Ableitung von substrat- und/oder nutzungsbezogenen Hintergrundwerten, die Ursachenuntersuchung, die Bewertung hinsichtlich gesetzlicher Vorgaben wie Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) und Klärschlammverordnung (AbfKlärV), sowie die kartographische Darstellung der Ergebnisse.
Für eine flächenhafte und fortführbare Erfassung werden in Rheinland-Pfalz unterschiedliche, repräsentative Kartenblätter der TK 25 ausgewählt.

