Zur Navigation springen | Zum Inhalt springen
Schrift: größer | kleiner | Druckansicht
Suche
Erweiterte Suche
Rheinland-Pfalz Logo
  • Wir über uns
  • Aufgaben
    • Gewerbeaufsicht
    • Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
    • Naturschutz
    • Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Stoffstrommanagement
      • Nachsorgender Bodenschutz
      • Vorsorgender Bodenschutz
      • Entsorgungsfachbetriebe
      • Siedlungsabfallwirtschaft
      • Sonderabfallwirtschaft
      • Stoffstrommanagement
        • Stoffstrommanagement in der Bauwirtschaft
        • Stoffstrommanagement im Landesamt
        • Übersicht der Projekte
        • kommunales Stoffstrommanagement
        • betriebliches Stoffstrommanagement
        • Arbeitskreise
      • Wasserwirtschaftliche Fragen der Abfallwirtschaft
      • Wasserwirtschaftliche Fragen des Bodenschutzes
      • Hier finden Sie uns...
    • Messinstitut, Zentrallabor
    • Wasserwirtschaft
    • Zentrale Expertengruppe Umweltschutz (ZEUS)
    • Stabstelle Planung und Information
  • Projekte
  • Aktuell
  • Service
  • Links
  • Was ist neu
  • Sitemap
  • Kontakt
  • Impressum
  • Login
Bauschutt
Startseite  >  Aufgaben  >  Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Stoffstrommanagement  >  Stoffstrommanagement

Stoffstrommanagement

Ziel des  Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) ist die Förderung der Kreislaufwirtschaft zur Schonung der natürlichen Ressourcen. Deshalb sind Abfälle in erster Linie zu vermeiden und in zweiter Linie zu verwerten. Ein deutlich weitergehendes und umfassenderes Instrument zur Ressourcenschonung stellt das Stoffstrommanagement dar. Dieses basiert auf einer ganzheitlichen Betrachtung ökologischer und ökonomischer Aspekte von Stoffströmen. Neben den Auswirkungen auf die Umweltmedien wie Wasser, Boden, Luft wird auch die Energieeffizienz in einer Stoffstromanalyse bewertet. Darauf aufbauend werden Managementstrategien entwickelt, um einen intelligenten, ressourceneffizienten Umgang mit Stoffen und Energien zu erreichen. Werden in die Bewertung ergänzend soziale Aspekte mit aufgenommen, ist eine nachhaltige, zukunftsverträgliche Entwicklung unserer Gesellschaft möglich (sustainable development).

Stoffstrommanagement

Stoffstrommanagement kann auf den unterschiedlichsten Ebenen und in den verschiedensten Bereichen stattfinden, z. B. im innerbetrieblichen (produktionsintegrierter Umweltschutz, PIUS) oder im überbetrieblichen Bereich. Bei einem kommunalen Stoffstrommanagement steht die Nutzung von Abfällen als Wertstoffe wie z. B. als Sekundärbrennstoffe oder -rohstoffe im Vordergrund. Werden die Stoff- und Energieströme eines Produktes über dessen Lebensweg analysiert, wird ein produktorientiertes Stoffstrommanagement durchgeführt (integrierte Produktpolitik, IPP).

Prinzipiell geht es dabei immer um die Senkung des Materialdurchsatzes durch die gesamte Wirtschaft, die Nutzung energetischer Potenziale und um die Verringerung und den Ersatz ökologisch bedenklicher Stoffe.

In mehreren Arbeitskreisen wird an der Ausarbeitung von Strategien für das Schaffen nachhaltiger Kreisläufe mit optimaler Ressourcen- bzw. Materialeffizienz gearbeitet. Einen großen Bereich nehmen dabei die Bauabfälle ein. Es werden Informationen zu ausgewählten Abfallarten bzw. -branchen erstellt sowie Projekte durchgeführt. Neben diesen umfassenden Aufgaben werden darüber hinaus in konkreten Einzelfällen Bewertungen zur Abfallvermeidung und -verwertung für die zuständigen Behörden vorgenommen.