Großes öffentliches Interesse bei Inbetriebnahme
"Diese Messstation ist ein weiterer Mosaikstein, um ein Gesamtbild über die Lärmbelastung einer so großen Anlage wie den Frankfurter Flughafen zu erhalten." erläutert Dr. Hill anlässlich der Inbetriebnahme der dritten Messstation des Landes zur Ermittlung von Fluglärm. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Medienvertreter folgten trotz hochsommerlicher Temperaturen der Einladung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, um sich umfassend über die Messtechnik sowie die geplanten Maßnahmen gegen Lärm zu informieren.Die selbst in Laubenheim wohnende Umweltdezernentin der Stadt Mainz Katrin Eder betonte, dass das geringe Flugzeugaufkommen eine Ausnahme darstelle und an manchen Tagen etwa 500 Flugzeuge über Laubenheim hinwegzögen. Irmgard Beck, die Koordinatorin der Bürgerinitiative Fluglärm verdeutlichte plastisch das Ausmaß vom großen Luftverkehrsaufkommen. Würde man alle Flugzeuge hintereinander aufreihen, ergäbe es bei 500 Überflügen eine Länge von 20 Kilometern. Für Frau Beck stellt aber nicht nur der Fluglärm eine Belastung dar: "Auch die Schadstoffe im Nanobereich sind ein Problem, da sie direkt ins Blut gehen." Das Messinstitut des Landesamtes für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (LUWG) betreibt ein Netz an Umgebungsmessstationen, welche einzelne Schadstoffe permanent ermittelt und auf der Seite www.luft-rlp.de veröffentlicht. Hauptziel der Stationen ist die Ermittlung der Belastung durch Straßenverkehr, aber natürlich werden auch Inhaltsstoffe von Flugzeugbenzin durch die Stationen festgestellt.










